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Nachbarschaftsauto in Neunkirchen

29.09.2013

Was tun, wenn das Auto 20 Jahre alt ist, mehr als 6 x die Welt umrundet hat und eher kein "Talent" dazu hat, ein Oldtimer zu werden?

nba_logo_300_bearbeitet_flat_transparent Ganz verzichten ist nicht so einfach, denn nicht jeder Ort ist schnell mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mal kurz ein Carsharing-Projekt ins Leben zu rufen - woher gerade diese Manpower nehmen? Und im Ohr all die Rufe: "Carsharing geht auf dem Land gar nicht". Ja ... vielleicht ... bisher ...  Aber steht nicht auch Ihr Auto hauptsächlich nur rum und wartet, bis Sie von der Arbeit kommen? Reicht nicht manchmal ein kleines Auto? Braucht man nicht manchmal ein größeres Auto? Könnte man sich einen "Fuhrpark" nicht auch teilen - zumindest einige von uns?

Das erste "Nachbarschaftsauto" im Landkreis Forchheim steht seit Samstag, 17.8.13, in Neunkirchen am Brand - wohl meistens dumm rum ... Es freut sich auf viele Nutzer (max. 60 Tage im Jahr darf es von anderen geliehen werden) und hoffentlich bald viele weitere Nachbarschaftsfahrzeuge, die im Augenblick meist wohl auch nur gelangweilte "Stehzeuge" sind. Für Leiher ist es übrigens Vollkasko-versichert!

Es freut sich auch auf Menschen, die Zeit und Vertrauen haben, auch auf dem "Land" ein Carsharing-Projekt auf die Beine zu stellen (Buckenhof hat es erst kürzlich vorgemacht...).

Schauen Sie mal rein - und sagen Sie es weiter - nicht als Werbung für das erste Forchheimer Nachbarschaftsauto, sondern als Werbung für diese Idee! Denn auch so könnten wir Energie sparen - die Energie zum Herstellen ungenutzter Stehzeuge.

P.S. "Nachbarschaftsauto"/Carsharing ist kein (satzungsgemäßer) Teil der BfB-Energie eG - sondern ein Hinweis, was im Bereich Energieeinsparung u.a. machbar/möglich wäre.