Bürger-für-Bürger-Energie e.G.
regenerativ ○ dezentral ○ selbstbestimmt

Wind

Windenergie ist global umgesetzte Energie aus Sonnenenergie und Rotationsenergie der Erde. In unseren Breitengraden treten höhere Windgeschwindigkeiten bevorzugt in den drei Jahreszeiten Herbst, Winter und Frühjahr auf. Für ein wirtschaftliches Ernten muss eine gute Windhöffigkeit, das ist die über das Jahr gemittelte örtliche Windgeschwindigkeit, gegeben sein. Dies ist in unserer Region der Fall, circa 70 Windenergieanlagen angrenzend an unseren Landkreis Forchheim zeigen dies mit gutem Betriebsergebnis.


Windrad

Die bayerische Staatsregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung des Freistaates bis 2021auf 6 bis 10 Prozent zu erhöhen. Bisher beträgt dieser Anteil 0,6 Prozent. Dies geht aus dem Bayerischen Energiekonzept "Energie innovativ" hervor, das die Staatsregierung am 24. Mai 2011 beschlossen hat. Es stellt erstmals in Bayern ein klares politisches Bekenntnis zur Nutzung der Windenergie dar.

Damit dieses Ziel im Rahmen der Energiewende erreicht und dabei Mensch und Natur so gut es geht geschützt werden können, hat die Staatsregierung im Dezember 2011 mit dem sogenannten Windkrafterlass Hinweise zur Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen veröffentlicht. Damit soll auch sichergestellt werden, dass das Entscheidungsverfahren beim Bau von Windkraftanlagen so transparent wie möglich abläuft.

Ausgehend von diesem politischen Ziel gibt es mit dem Beschluss des Regionalen Planungsausschusses Oberfranken-West vom 27.03.2012 im Landkreis Forchheim fünf Vorrangflächen und eine Vorbehaltsfläche für die Errichtung von Windenergieanlagen. Derzeit läuft das Anhörungsverfahren, in dem Bürgerinnen und Bürger Einwände und Anregungen geltend, aber auch weitere Vorrangflächen vorschlagen können. Auf diesen Flächen hat theoretisch jeder, der über die Mittel verfügt, die Möglichkeit, dort einen Windpark zu errichten.

Gemeinden mit Windvorrangflächen haben daher drei Möglichkeiten: 

  1. Sie können versuchen, die Fläche abzulehnen und aus der Planung streichen zu lassen; hierzu benötigen sie triftige Gründe, können aber auch ersatzweise eine eine gleichwertige Fläche anbieten.
  2. Sie behalten die Fläche, bereiten sie nach Baurecht mit einem Teilerschließungsplan auf und warten ab, wer sie bebaut.
  3. Sie sehen die Fläche als Chance und nehmen die Planung gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern selbst in die Hand.

Der Kriterienkatalog

Bereits vor der Atomkatastrophe in Japan hatte die Regierung von Oberfranken damit begonnen, im gesamten Regierungsbezirk nach geeigneten Standorten für Windenergieanlagen zu suchen. Ziel war es, so genannte Windvorrangflächen zu definieren. Ist eine Fläche einmal als Windvorrangfläche definiert, muss sie für Windenergieanlagen freigehalten werden, es darf also keine andere Bebauung erfolgen.

Mit diesem Vorgehen will die Regierung von Oberfranken zum einen sicherstellen, dass die Windenergieanlagen gemäß des Bayerischen Energiekonzepts genug Raum bekommen, das heißt, dass die Potentiale zur Energiegewinnung durch Windenergie dort, wo sie vorhanden sind, auch ausgenutzt werden und die Anzahl der Windenergieanlagen signifikant steigt. Zum anderen will die Regierung verhindern, dass überall und unkoordiniert Windenergieanlagen entstehen (Schlagwort „Verspargelung der Landschaft“). Dazu hat die Regierung festgelegt, dass Windenergieanlagen nur an besonders geeigneten Stellen und nur in Form von Windparks (angestrebt sind mindestens drei Windenergieanlagen) gebaut werden dürfen.

Die Bezirksregierung von Oberfranken hat dafür zum einen nach Orten gesucht, an denen eine ausreichend große Windhöffigkeit vorliegt, das heißt, wo es genug Wind gibt und folglich auch ausreichend wirtschaftlicher Ertrag zu erwarten ist.

Sie hat zum anderen einen so genannten ausschließenden Kriterienkatalog erstellt und diesen am 04.05.2010 auch im Internet veröffentlicht. In diesem sind Mindestabstände, die Windenergieanlagen einhalten müssen, ebenso festgelegt wie von vornherein ausgeschlossene Gebiete.

Der Katalog enthält
  • harte Kriterien wie zum Beispiel erforderliche Mindestabstände zu Siedlungen, Flugplätzen, militärischen Anlagen und den Ausschluss von Naturschutzgebieten aller Art,
  • sowie weiche Kriterien wie zum Beispiel großflächige Wälder oder touristisch bedeutende Aussichtspunkte.

Ergebnis für den Landkreis Forchheim

Nach diesem circa zweijährigen, für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar geführten Vorlauf ergaben sich für den Landkreis Forchheim aufgrund Windhöffigkeit und Kriterienkatalog insgesamt 26 mögliche Windvorrangflächen, die dann Schritt für Schritt auf fünf Flächen reduziert wurden.

Die Flächen im Landkreis Forchheim haben eine Gesamtgröße von 214 ha und halten die Abstandswerte gemäß Kriterienkatalog, wie z.B. zu Siedlungen und auch die naturschutzrechtlichen Belange ein. Über Möglichkeiten der Windkraft im Landkreis und Handlungsempfehlungen für beteiligte Kommunen hat die Arbeitsgruppe "Bau verträglicher Windkraftanlagen im Landkreis Forchheim" im Januar 2012 im Kreistag berichtet.

Damit ist der Landkreis Forchheim in Oberfranken-West der Landkreis mit der kleinsten ausgewiesenen Gesamtfläche. Dies liegt nicht zuletzt an der einfachen Tatsache, dass im Kerngebiet der Fränkischen Schweiz deutlich geringere Windhöffigkeit ausgewiesen ist. Am 27.03.2012 wurden die fünf Vorrangflächen auf einer Sitzung des Regionalen Planungsausschusses Oberfranken-West vorgestellt und danach auch im Internet veröffentlicht. 

Diese Flächen sind:Fläche 197Fläche 198Fläche 200Fläche 203Fläche 205

Gleichzeitig wurde das viermonatige Anhörungsverfahren eröffnet. Es gibt den Bürgern die Möglichkeit, sich zu den vorgeschlagenen Flächen zu äußern. Sie können dabei weitere Flächen, die sie für geeignet halten, vorschlagen, aber auch Verbesserungen für oder Einwände gegen Flächen geltend machen. Die Eingabefrist endete am 27.07.2012.

Die Stellungnahmen der betroffenen Gemeinden fielen sehr unterschiedlich aus. Während beispielsweise die Mehrheit der Gemeinderäte in Langensendelbach und Hetzles als Anrainergemeinden der Fläche 203 diese ablehnten, stimmte der Marktgemeinderat Neunkirchen mit deutlicher Mehrheit für die Fläche. Weißennohe hingegen sprach sich gar dafür aus, die Fläche 205 noch zu vergrößern.

Nun werden alle Eingaben von Bürgern und Gemeinden vom Regionalen Planungsverband geprüft, bevor ein Beschluss zur Planungsabänderung mit nochmaliger, anschließender Bürgerbeteiligung gefasst wird. Damit ist nicht vor Jahresbeginn 2013 zu rechnen.

Was ist zu tun?

Einerseits sind die Flächen gemäß Kriterienkatalog für den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen reserviert. Andere Bebauungen sind nicht möglich. Andererseits kann aber jeder, der über die Möglichkeiten verfügt, an diesen Stellen Windenergieanlagen zu errichten, per Bauantrag die baurechtliche Erlaubnis bekommen, dies zu tun. Voraussetzung ist einzig und allein, dass die Flächeneigner, also die Besitzer des Flurstücks, in dem sich die Fläche des Turms der jeweiligen Anlage befindet, ihre Zustimmung geben. Dies erfolgt in der Regel per Pachtvertrag.

Es macht also wenig Sinn, aus Angst vor „Riesenwindrädern“ den Kopf in den Sand zu stecken und dem Wunschdenken nachzugehen, dass keine Windenergieanlagen gebaut werden. Oder aber zu glauben, wenn der Protest nur groß genug sei, ließe sich die Streichung der Fläche erreichen. Stattdessen haben wir die Wahl: Entweder, wir bleiben untätig und warten, bis externe Investoren dort ihre Anlagen errichten und sich so die Vorteile (Ertrag und Profit) sichern – ohne allzu sehr auf die Anwohner Rücksicht zu nehmen.

Oder Flächeneigner einzelner Vorranggebiete schließen sich zusammen und werden mit den umliegenden Gemeinden und den dortigen Bürgern aktiv. Eine solche Gemeinschaft kann steuernd agieren und z.B. externe Investoren abhalten. Sie kann den Windpark  gesamtleistungsoptimal gestalten oder auch Einfluss auf die Ausgestaltung des Parks nehmen mit Windrädern, die besonders verträglich sind, etwa hinsichtlich der Geräuschentwicklung. Nur so, nur gemeinsam können die örtlichen Vorteile genutzt und die Nachteile der Anlagen vermieden werden.

Landschaftsbild

Große Windenergieanlagen verändern das Bild unserer Landschaft, so wie es auch Fernsehtürme oder Hochspannungsleitungen tun. Wo immer solche Anlagen gebaut werden, werden sie auch zu sehen sein.

Dafür sorgt allein schon die Tatsache, dass Deutschland ein hoch industrialisiertes und dicht besiedeltes Land mit großem Energiebedarf für Gewerbe, Industrie und Wohnen ist. Eingriffe in das Landschaftsbild sind keine Besonderheit von Windkraft-Anlagen. Damit diese Eingriffe in Natur und Landschaftsbild aber so gering wie möglich ausfallen, gibt es die Regionalplanung.

Der Ertrag einer Windenergieanlage ist abhängig von der Rotorfläche und der Windgeschwindigkeit. Diese sollte, wie auch von der Bayerischen Staatsregierung genannt, bei mindestens 5,0 m/s im Jahresmittel liegen. Jahresmittel bedeutet, dass die durchaus vorhandenen Phasen ohne oder mit geringem Wind gemeinsam mit Zeiten deutlich höherer Windgeschwindigkeit zu betrachten sind. Wichtig ist dabei die Tatsache, dass der Windertrag in der 3. Potenz zur Windgeschwindigkeit steigt. Höhere Geschwindigkeiten lasten dabei das Leistungsvermögen der Anlage rasch aus und sorgen auch beim zunächst niedrig erscheinenden Jahresmittelwert für wirtschaftliche Jahresenergieerträge. Zur Verdeutlichung: Eine Windgeschwindigkeit von 6,3 m/s im Vergleich zu 5 m/s bedeutet bereits eine Verdoppelung des Energieertrags – Phasen, in denen weit höhere Windgeschwindigkeiten als die Mittlere auftreten, bringen die eigentlichen Erträge.

In Bodennähe (also bis etwa 100 Meter Höhe) machen die Luftverwirbelungen ein kontinuierliches Abschöpfen von Energie schwierig. Eine effiziente Nutzung der Windenergie wird erst in der so genannten Ekman-Luftschicht möglich, in welcher der Wind von Luftverwirbelungen weitgehend frei ist, in unseren Landschaftsgebieten also etwa ab einer Höhe von mehr als 100 Metern.

Wo die Ekman-Luftschicht örtlich genau beginnt, können nur Windmessungen aufzeigen, die in der Planungsphase einer Windenergieanlage durchgeführt werden und zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer solchen Anlage gehören. Mit Hilfe der Messungen kann dann auch die günstigste Dimensionierung des Windrades, etwa hinsichtlich Nabenhöhe und Rotordurchmesser, erreicht werden.

Aufgrund der komplexen aerodynamischen Verhältnisse in einem Windpark mit mehreren benachbarten Windenergieanlagen ist zudem eine Gesamtnutzenbetrachtung sinnvoll, um neben den optimalen Werten für Nabenhöhe und Rotordurchmesser auch die besten Standorte herauszufinden.

Daher können erst in der Projektierungsphase definitive Aussagen über Art, Anzahl, Abstand zueinander, Höhe und exakten Standort einzelner Windenergieanlagen auf der Windvorrangfläche gemacht werden. Auch darüber, wie groß die Eingriffe in das Landschaftsbild wirklich sind, kann vor der Planungsphase von Windenergieanlagen nichts Genaues gesagt werden. Von wo aus die Anlagen wie gut sichtbar sein werden, hängt zudem von den exakten topographischen Gegebenheiten und dem Standort ab.

Hier geht es zu den Computersimulationen für die Fläche Ebersbach-West (203).

Lärmbelastung

Der Gesetzgeber hat zum Schutz der Anwohner klare Grenzwerte definiert. Sie sind in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm des Umweltbundesamtes festgelegt. Im Schallprognosegutachten, das dem Bauantrag beigefügt sein muss, ist nachzuweisen, dass das Geräusch diese Grenzwerte nicht übersteigt. Anderenfalls wird die Windenergieanlage nicht genehmigt und folglich auch nicht gebaut. Nach Errichtung ist mit Messungen in der Praxis das Einhalten der Grenzwerte über einen Jahreszyklos nochmals nachzuweisen.

Die Grenzwerte lauten:

Gebiete nach BauNVO Tag Nacht
Industriegebiet 70 dbA 70 dbA
Gewerbegebiet 65 dbA 50 dbA
Misch-,Kern-,Dorfgebiet 60 dbA 45 dbA
Allgemeines Wohngebiet 55 dbA 40 dbA
Reines Wohngebiet 50 dbA 35 dbA
Kurgebiete, Krankenhäuser etc. 45 dbA 35 dbA

Sind die Grenzwerte und Abstände eingehalten, wird das Geräusch der Rotoren zumeist sogar von den normalen Geräuschen im Alltag überlagert – dem Straßenverkehr, aber auch dem Pfeifen des Windes an Bäumen oder Hauswänden.

Ein in geschlossenen Räumen mit Hilfe einer Stereoanlage demonstrierter Schallpegel von 55 dBA (entsprechend dem Grenzwert Tag für Allgemeine Wohngebiete) liefert aufgrund der harten Schallrefexionen von Fenstern und Wänden keine realistische Beurteilungsgrundlage.

Wem eine persönliche Einschätzung des Lärmpegels wichtig ist, sollte die inzwischen auch in unserer Nähe errichteten Windenergieanlagen besuchen (z.B. in Neudorf bei Scheßlitz – 3 Nordex-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 140 m, gebaut von Naturstrom). Auch das Befragen der jeweiligen Anwohner liefert hier gute Erkenntnisse.

Immobilienpreise

Mancher Bericht legt nahe, dass in der Nähe von Windenergieanlagen fallende Immobilienpreise beobachtet wurden. Dieses Phänomen tritt nach bisherigen Erkenntnissen gerade dort auf, wo sich starker Widerstand gegen die Anlagen formiert. Die Preise fallen zunächst stark nach unten, um sich dann allmählich wieder zu erholen, wie man auch bei Spekulationen an der Börse beobachten kann. An anderen Orten konnte dieses Phänomen bisher nicht beobachtet werden.

Befeuerungsanlagen

Unter Befeuerungsanlagen versteht man Lichtsignale, die an hohen Bauwerken angebracht werden, damit Flugobjekte in der Nacht diese als Hindernis erkennen können. Neben Sendemasten und Fernsehtürmen sind auch Windenergieanlagen damit ausgestattet.

Solche funktionsüberwachte Befeuerungsanlagen für den Flugverkehr können auch so konfiguriert sein, dass sie nur bei Bedarf zugeschaltet werden, zum Beispiel beim Start eines (nachts ohnehin zu hörenden) Rettungshubschraubers.

Subventionen

Deutschland bzw. seine Bürger haben die Kernenergie bis heute mit bis zu 300 Milliarden Euro subventioniert. Nicht eingeschlossen sind hierin u.a. die noch Jahrtausende zu finanzierende Endlagerfrage, die Kosten für die Kernforschungszentren sowie der komplizierte Rückbau (allein für das nie benutzte KKW Mühlheim-Kärlich werden Rückbaukosten von 750 Millionen Euro geschätzt). Diese Folgekosten trägt nicht der Energieverbraucher direkt, sondern der Steuerzahler.

Diese Subventionen sind der Grund für den günstigen Atomstrom, gegen den sich die Regenerativen Energien auf dem Markt behaupten müssen. Regenerative bzw. Erneuerbare Energien werden deshalb durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Der Anteil der EEG-Umlage an den Stromkosten (2011 = 24,95 Cent/kWh) beträgt für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr 3,53 Cent/kWh, das sind circa 10 Euro pro Monat. Die Fördersumme entspricht heute bei weitem noch nicht den versteckten Subventionen für die Atomenergie.

Schattenwurf

Die gesetzlichen Vorgaben schreiben vor, dass eine Windenergieanlage in bebauten Bereichen theoretisch maximal 30 Stunden im Jahr Schatten auf bebaute Bereiche werfen darf. Sie gehen dabei von stetigem Sonnenschein, ungünstiger Windrichtung und ständig drehenden Rotoren aus. In der Praxis, also unter normalen Wetterbedingungen, tritt dies nur an etwa sechs Stunden im Jahr auf.

Anlagen auf dem aktuellen Stand der Technik verfügen über eine Steuerungstechnik, die in bestimmten Situationen den Rotor kurzzeitig anhält. In Grenzfällen muss der Betreiber im Baugenehmigungsverfahren mit einem Gutachten nachweisen, dass kein unzulässiger Schattenwurf auftritt.

Eiswurf

In bestimmten Wetterlagen kann Feuchtigkeit am Rotor kondensieren, woraus sich eine Eisschicht bilden kann. Die Steuerung moderner Anlagen erkennt dies, das Anhalten des Rotors und das Einschalten einer Abtauautomatik sind die Folge. Damit wird verhindert, dass sich größere Eisstücke während der Rotorbewegung lösen und weggeschleudert werden.

(Stand August 2012)